Beruf unter Beobachtung – Wo soll die Reise hingehen?

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Ich sehe auf die Uhr. 23:06 Uhr. 

In genau einer Stunde werde ich 21. Wieder ein Jahr mehr auf dem Konto. Ein Jahr, in dem ich viel vorhabe. Ich möchte mit euch zusammen, das hier zu etwas Großem machen. Ich möchte noch viele mehr auf classywhiteroses begeistern. Wie schnell die Zeit vergeht. Wahnsinn. Schon fast ein halbes Jahr blogge ich nun hier meine Erfahrungen und teile meine Liebe zur Mode. Und ich danke euch so sehr für diese Unterstützung.

21 Jahre also und um ehrlich zu sein, bisher habe ich mir nie so viele Gedanken darüber gemacht, wie mein Leben mal verlaufen sollte. Ich passte mich der Gesellschaft an. Hauptsache ich hatte den Schulabschluss in der Tasche und danach „irgendeinen“ Job.

Über mehr, habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Ich machte das, was alle machten. Zur Schule gehen, die Prüfungen absolvieren, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche meistern – um schließlich einen Job zu ergattern, in dem ich mein Leben lang „verweile“. Und genau dieses „verweilen“ habe ich mir damals nicht genug zu Herzen genommen. Die Tatsache eine Arbeit bis ins hohe Rentenalter hinaus zu bewältigen, lässt Geld doch belanglos erscheinen, sollte die Freude dabei untergehen.

Und mit Freude meine ich nicht, jeden Tag unbedingt mit einem Lächeln zur Arbeit zu gehen. Denn jedem stinkt der Montag und jeder hat mal schlechte Tage und wünscht sich viel zu viel Urlaub. Mit Freude meine ich, dass man letzten Endes eine Arbeit gefunden hat, die motiviert. Eine Arbeit, welche meiner Gesundheit nichts abverlangt.  Selbst wenn das nicht der Fall ist, sollte die Arbeit zumindest eines sein: ein gutes Miteinander. Ein Kollegium, das freundlich miteinander umgeht. -„Die Zimtzicke und mürrischer Kollege“-Ausnahme gibt es wohl meistens bis immer. Aber für mich kann ich sagen: Ich lege meine Prioritäten anders. Geld spielt dabei nur die zweite Rolle.

„Ein Job der zur Konsequenz die Angst mit sich trägt, ist alles Geld der Welt nicht wert.“

Ein paar Tipps zur Jobauswahl:  Nehmt euch Zeit. Überlegt, was euch gefällt.

Dem Einen liegt Kreativität, dem Anderen Zahlen, Daten, Fakten. Teamplayer? Oder seid ihr alleine konzentrierter. Wie weit darf die Arbeitsstelle entfernt sein?  Usw.  Erst danach sollte die Frage kommen: Wie viel Geld möchte ich verdienen?

Und wenn ihr euch damit auseinandergesetzt habt, dann setzt Ziele. Kleine. Alles beginnt mal klein. Schritt für Schritt. Aber realistisch. Millionär wird keiner in einem Jahr;).

Auch ich beginne damit. Die Gründung des Blogs war eine spontane Idee und ist momentan ziemlich durchgeplant.“ Ich möchte wachsen“. Ein Spruch, der lange Jahre gezielt an mir vorbei gelaufen ist. Gute Schulnoten? Ach was,  Hauptsache ich komme durch. Eine Arbeitsstelle? Ja wie gutes Klima, ich möchte 2200 € netto auf die Hand.

Nein. Für mich ist das der falsche Weg. Natürlich sollte man den monatlichen Verdienst nicht verdrängen. Mir ist bewusst, dass man einen gewissen Betrag zum Leben braucht und einen gewissen Freibetrag für sich als Luxus haben möchte. Doch nehmen wir für ein wohliges Arbeitsklima, Spaß an der Arbeit und nicht zu vergessen der eigenen Gesundheit nicht gerne auch ein paar Euro weniger in Kauf.

Eine sehr persönliche Empfehlung von mir: sobald man das Gefühl bekommt in Arbeit zu ersticken, nachts keinen Schlaf findet, nervös wird, Angst bekommt, beruhigende Mittel nimmt die einem den Arbeitsalltag erleichtern sollen – HÖRT AUF!

Es gibt beruflich unzählige Möglichkeiten, die uns offen gelegt werden. Wir müssen uns nur damit beschäftigen. Nicht tatenlos sein. Dinge anpacken, dran bleiben, sich selbst näher kennen lernen, um zu wissen, was man will. Arbeit nimmt unser Leben komplett in Anspruch. Wir haben also ein Recht darauf uns damit etwas GUTES zu tun.

Die letzten 5 Minuten (Uhrzeit: 23:55 Uhr) mit 20 Jahren, möchte ich euch nochmals Danke sagen. Für ein halbes Jahr, dass mir gezeigt hat, welche positive Richtung mein Leben einschlagen kann.

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Ein Gedanke zu “Beruf unter Beobachtung – Wo soll die Reise hingehen?

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