bieder war einmal

Fashion

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Ich besitze in meinem Kleiderschrank genau zwei Blazer.

Einen Schwarzen kurzen, der sich für die ein oder andere Party-Nacht eignet und außerdem noch einen langen, blauen, geradlinig geschnittenen, schlichten von H&M. Meistens laufe ich an den Kleiderständern auf denen Blazer hängen, ohne meine Blicke darauf zu richten vorbei. Ich weiß nicht einmal genau warum. Ich finde,(oder fand besser gesagt), dieses Kleidungsstück irgendwie langweilig, bieder, Büro alltags mäßig. Der blaue Blazer kam mehr oder weniger durch Zufall in meinen Schrank. Ich brauchte ein angemessenes Teil für ein Vorstellungsgespräch. Meine Nike Sneakers, das Hollister T-Shirt mit Aufdruck und die High Jeans wären unangebracht gewesen, so sagten Sie. Und das kleine Schwarze ist ein bisschen overdressed. Da stand ich also in dieser H&M Kabine mit einer schwarzen Stoffhose, einer engen weißen Bluse und diesen Blazer und dachte nur: „so könnte ich Angela Merkel locker Konkurrenz machen“.

Das war so ganz und gar nicht ich. Mir fehlte der „Pep“. Es musste doch möglich sein, einen Blazer so zu kombinieren, dass es modern aussieht und nicht den Anschein „von 40 Jahren zu viel auf dem Buckel“ erweckt.  Den blauen Blazer finde ich ja nicht mal schlecht. Durch den oversize oder boyfriend Schnitt, wirkt er nicht so altbacken. Ich entscheide mich dazu für einen Jumpsuit und einer blickdichten Strumpfhose/Leggings. Sofort fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut. Für den Bürojob ist es meiner Meinung nach auch angemessen. Die Strumpfhose ist blickdicht und der Jumpsuit zeigt kein Dekolleté. Außerdem sitzt er an den Beinen etwas lockerer und nicht knalleng. Wieso sollte ich also das Büro-Knicke Alphabet nicht einmal brechen dürfen und etwas Modernen Pep hineinbringen. Ja gut, in Berufen mit Einheitskleidung wird das eventuell etwas schwierig. Auch Bankkaufleute und Rechtsanwaltsgehilfen oder Ärzte können sich wahrscheinlich nicht individuell kleiden. Aber da bin ich nicht wirklich informiert.

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Ich greife jetzt jedenfalls öfter zum Blazer. Vorzugsweise in oversized. Der Unterschied zu der normalen Blazer Form ist, dass er nie eng anliegend ist, meistens eher geradlinig und länger. Ich habe mich für euch schlau gemacht und ein paar Kombinationsmöglichkeiten, die mir sehr gut gefallen herausgesucht:

1. Das Kleid. Dabei ist darauf zu achten, dass das Kleid eher körperbetont ist. Es sollte zwar nicht gepresst eng sein, aber auf jeden Fall gut anliegend sitzen. Man setzt dadurch Proportionen und sieht nicht aus wie ein Sack.

2. Die Leggings. Leggings sind die lässige und bequeme Variante. Zusammen mit einem lässigen Blazer kann das ein cooler Street Style Look werden.

3.Hotpants und Strumpfhose. Diese Variante habe ich euch ja bereits auf den Bildern gezeigt. Ist fast so ähnlich wie mit einem Jumpsuit.

4. Skinny Jeans. Eine Jeans macht die Kombination alltagstauglich. Aber Vorsicht: auch diese sollte keine Bootcut sein sondern an den Beinen anliegend.

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Immer wieder stoße ich bei der Google Suche für oversize Blazer auf das Musthave: hohe Schuhe. Ich bin da anderer Meinung. Sneakers machen das Outfit doch erst interessant und nicht so steif. Wichtig bei dem ganzen Look, egal wie ihr ihn kombiniert, ist, dass der Blazer trotz der lässigen Form gut sitzt, vor allem an den Schultern. Bei mir wirken gepolsterte Schulterfüller immer total plump und ich sehe schnell aus, als hätte ich Papas große Jacke über-gezogen.

Wie immer sind meine Vorschläge nur Anregungen und keine Vorschriften. Wir können in den Kommentaren gerne darüber diskutieren, welche Möglichkeiten es noch gibt. Ich bin offen für alles. :)

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//Blazer & Kette: H&M //Jumpsuit: C&A // Schuhe: Reno // 

Kurze Sätze die manchmal alles sagen…

Kuenstler

Wenn ich durch mein Handy-Fotoalbum scrolle, entdecke ich jede Menge Screenshots von Zitaten, Sprüchen, kleinen Fakten und Lebensweisheiten, die ich irgendwo mal aufgeschnappt habe. Ich bin erstaunt, wie viele sich da mittlerweile angesammelt haben. Mit vielen davon identifiziert man sich irgendwie. Entweder spiegelt es gerade die Gefühlslage (Laune), oder man schmunzelt oft und denkt sich innerlich: ja genau!

5 von meinen „Lieblings-Zitaten“ möchte ich kurz vorstellen:

– „Es gibt normale Zeiten und solche – in denen Stunden nicht zählen“

– „Rosengärten voller Dornen“

– „Zart und zerbrechlich mit Porzellanmasse befestigt“

– „und niemand kann uns nehmen was schon lange nicht mehr da ist“

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 Es gibt normale Zeiten und solche – in denen Stunden nicht zählen“. Aus der Buchreihe von Jojo Moyes.  Im Endeffekt sagt sie damit: in schönen Momenten scheint die Zeit stehen zu bleiben, und man vergisst alles um sich herum. Es sind Zeiten in denen Stunden nicht zählen.

„Rosengärten voller Dornen“ – ein Song-Zitat aus „Blank Space“ von Taylor Swift.  Es kann wunderschön beginnen (Liebe, Freundschaft z.B.) und mit Dornen enden. Ein kleiner Auszug vom Lied:

  Kirschrote Lippen, Kristallklarer Himmel
Ich könnte dir unglaubliche Dinge zeigen
Gestohlene Küsse, hübsche Lügen
Du bist der König Baby, und ich deine Königin
Ich finde heraus, was du willst
Und werde dieses Mädchen einen Monat lang sein
Aber das Schlimmste kommt noch, Oh nein
Schreien, weinen, Perfekter Streit
Ich kann den Spieß umdrehen
Rosengärten voller Dornen

„Zart und zerbrechlich mit Porzellanmasse befestigt“. Das habe ich irgendwann mal auf Tumblr gelesen und fand es auf mich bezogen total zutreffend.

„Und niemand kann uns nehmen – was schon lange nicht mehr da ist.“ Natürlich darf Prinz Pi in meiner Reihe an Zitaten nicht fehlen. Für mich sind die Songs, die er schreibt, nicht nur Rap, sondern schon fast Poesie. Niemand nimmt uns etwas von dessen Besitz wir uns mental schon getrennt haben. Eine kaputte Beziehung. Was zum Beispiel, kann eine andere Frau einem wegnehmen, dass man selbst gar nicht mehr haben will.

Und last but not least – mein kleines Lebensmotto und Lieblings-Zitat, dass mir wortwörtlich unter die Haut geht: „with every heartbeat“.

Habt ihr auch Texte/Sprüche/Zitate die euch gefallen?  Lasst es mich wissen.  Vielleicht kann ich das ein oder andere für mich aufschnappen. :)

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Beruf unter Beobachtung – Wo soll die Reise hingehen?

Lifestyle

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Ich sehe auf die Uhr. 23:06 Uhr. 

In genau einer Stunde werde ich 21. Wieder ein Jahr mehr auf dem Konto. Ein Jahr, in dem ich viel vorhabe. Ich möchte mit euch zusammen, das hier zu etwas Großem machen. Ich möchte noch viele mehr auf classywhiteroses begeistern. Wie schnell die Zeit vergeht. Wahnsinn. Schon fast ein halbes Jahr blogge ich nun hier meine Erfahrungen und teile meine Liebe zur Mode. Und ich danke euch so sehr für diese Unterstützung.

21 Jahre also und um ehrlich zu sein, bisher habe ich mir nie so viele Gedanken darüber gemacht, wie mein Leben mal verlaufen sollte. Ich passte mich der Gesellschaft an. Hauptsache ich hatte den Schulabschluss in der Tasche und danach „irgendeinen“ Job.

Über mehr, habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Ich machte das, was alle machten. Zur Schule gehen, die Prüfungen absolvieren, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche meistern – um schließlich einen Job zu ergattern, in dem ich mein Leben lang „verweile“. Und genau dieses „verweilen“ habe ich mir damals nicht genug zu Herzen genommen. Die Tatsache eine Arbeit bis ins hohe Rentenalter hinaus zu bewältigen, lässt Geld doch belanglos erscheinen, sollte die Freude dabei untergehen.

Und mit Freude meine ich nicht, jeden Tag unbedingt mit einem Lächeln zur Arbeit zu gehen. Denn jedem stinkt der Montag und jeder hat mal schlechte Tage und wünscht sich viel zu viel Urlaub. Mit Freude meine ich, dass man letzten Endes eine Arbeit gefunden hat, die motiviert. Eine Arbeit, welche meiner Gesundheit nichts abverlangt.  Selbst wenn das nicht der Fall ist, sollte die Arbeit zumindest eines sein: ein gutes Miteinander. Ein Kollegium, das freundlich miteinander umgeht. -„Die Zimtzicke und mürrischer Kollege“-Ausnahme gibt es wohl meistens bis immer. Aber für mich kann ich sagen: Ich lege meine Prioritäten anders. Geld spielt dabei nur die zweite Rolle.

„Ein Job der zur Konsequenz die Angst mit sich trägt, ist alles Geld der Welt nicht wert.“

Ein paar Tipps zur Jobauswahl:  Nehmt euch Zeit. Überlegt, was euch gefällt.

Dem Einen liegt Kreativität, dem Anderen Zahlen, Daten, Fakten. Teamplayer? Oder seid ihr alleine konzentrierter. Wie weit darf die Arbeitsstelle entfernt sein?  Usw.  Erst danach sollte die Frage kommen: Wie viel Geld möchte ich verdienen?

Und wenn ihr euch damit auseinandergesetzt habt, dann setzt Ziele. Kleine. Alles beginnt mal klein. Schritt für Schritt. Aber realistisch. Millionär wird keiner in einem Jahr;).

Auch ich beginne damit. Die Gründung des Blogs war eine spontane Idee und ist momentan ziemlich durchgeplant.“ Ich möchte wachsen“. Ein Spruch, der lange Jahre gezielt an mir vorbei gelaufen ist. Gute Schulnoten? Ach was,  Hauptsache ich komme durch. Eine Arbeitsstelle? Ja wie gutes Klima, ich möchte 2200 € netto auf die Hand.

Nein. Für mich ist das der falsche Weg. Natürlich sollte man den monatlichen Verdienst nicht verdrängen. Mir ist bewusst, dass man einen gewissen Betrag zum Leben braucht und einen gewissen Freibetrag für sich als Luxus haben möchte. Doch nehmen wir für ein wohliges Arbeitsklima, Spaß an der Arbeit und nicht zu vergessen der eigenen Gesundheit nicht gerne auch ein paar Euro weniger in Kauf.

Eine sehr persönliche Empfehlung von mir: sobald man das Gefühl bekommt in Arbeit zu ersticken, nachts keinen Schlaf findet, nervös wird, Angst bekommt, beruhigende Mittel nimmt die einem den Arbeitsalltag erleichtern sollen – HÖRT AUF!

Es gibt beruflich unzählige Möglichkeiten, die uns offen gelegt werden. Wir müssen uns nur damit beschäftigen. Nicht tatenlos sein. Dinge anpacken, dran bleiben, sich selbst näher kennen lernen, um zu wissen, was man will. Arbeit nimmt unser Leben komplett in Anspruch. Wir haben also ein Recht darauf uns damit etwas GUTES zu tun.

Die letzten 5 Minuten (Uhrzeit: 23:55 Uhr) mit 20 Jahren, möchte ich euch nochmals Danke sagen. Für ein halbes Jahr, dass mir gezeigt hat, welche positive Richtung mein Leben einschlagen kann.

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Grau wie Schwarz und Weiß

Fashion

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Grau, Schwarz, Weiß. Eine Kombination, „Farben“, Outfits, mit denen ich mir am sichersten bin. 

Ich bin der Meinung das Grau nicht zwangsläufig langweilig erscheint, oder die „graue Maus“ verkörpert. Ich nenne sie: „Basicfarben“Warum? Weil ich finde, dass man sowohl zu Grau als auch zu Schwarz oder Weiß viele Farben kombinieren kann. Ich  liebe es, mich auszuprobieren. Beim Shoppen gehen,  gleicht die Umkleidekabine einen Vulkanausbruch. Und ich glaube da ergeht es vielen ähnlich wie mir. Es macht eben einfach Spaß sich durch die Gänge zu wühlen, alles einzusacken, was da so an den Kleiderstangen hängt und dann zu probieren, ob es an einem Selbst genauso gut aussieht wie an der Puppe.

Was bei mir meisten nicht der Fall ist. Die Teile an den Puppen werden ja meistens auch noch mit Nadeln etc. in Position gebracht. Was ich sagen will, ist, dass jeder individuell ist und das gleiche Teil an jedem anders aussehen wird. Wenn einem die Freundin ein Teil nachkauft, wird es an ihr ganz anders wirken als an einem Selbst. Deshalb sollte man sich darüber auch nicht ärgern. Eher sollte man es als Ehre ansehen, dass die Freundin den Geschmack teilt.

Ich bin immer froh, wenn ich Tipps bekomme, wie ich ein Outfit richtig zur Geltung bringe. Oder wenn meine Freundin mir einen Rat gibt, was mir stehen könnte. Das soll auch die Botschaft sein, die ich euch vermitteln möchte. Ich möchte euch nicht jede Woche zeigen was ich schon wieder Neues habe, sondern ich möchte inspirieren. Anregungen geben. Ich freue mich auch immer auf eure Kommentare und Feedback dazu. Klar, Mode ist jetzt nicht das totale Nonplusultra auf der Welt, aber es gibt die Freiheit sich selber etwas Gutes zu tun. Und das macht es einfach schön.

Wie gesagt ich bin sehr froh darüber, wenn ich von Freundinnen oder Verkäuferinnen Tipps und Rat bekomme. Und deshalb möchte ich euch auch ein paar Anregungen zu Kombinationen geben:

Wenn ihr also ein bestimmtes Kleidungsstück oder eine Farbe von einem Teil in eurem Kleiderschrank habt, von dem ihr gerne Tipps haben möchtet, wie ich es kombinieren würde, dann schreibt es mir in den Kommentaren oder teilt ein Bild von dem Kleidungsstück auf Instagram unter dem Hashtag: #incombination und makiert mich am besten noch, damit ich euch leichter finde @classywhiteroses

Ich werde mir dann 3-4 raussuchen und meine Anregungen auf dem Blog mit euch teilen. Viel Spaß alle denen die mit machen. Ich freue  mich auf eure Bilder und Fragen.:)

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// Oberteil: H&M // Cardigan & Hose: Vero Moda // Tasche: Deichmann // Schuhe: Reno//

Herz über Kopf…

Lifestyle

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Ich erinnere mich sehr gut, wie es ist auf dieser Wolke. Gepaart mit der rosaroten Brille, die ich mit stolz trug. Die Gefühle waren schwerelos. Es war wie in Trance. Man hätte mir die schlimmsten Dinge erzählen können und ich hätte darüber geschmunzelt. Ich stürzte mich hinein, voller Leichtsinn, ohne darüber nachzudenken. Das Herz spielt eine Musik, die der Verstand nicht versteht. Ich ließ es zu. Es war wunderschön, neu, wie das teuerste Paar Schuhe im SchrankNoch ungetragen, ausprobiert und für gut befunden. Anschließend nie mehr hergegeben. Doch irgendwann verlieren auch die schönsten Schuhe an Glanz. Es war 2010. Frühling. Es war wundervoll, in jeder Art und Weise. Das heißt, bis ich die Brille abgelegt habe. Ich hatte es ausprobiert. Die Schuhe haben nicht gepasst. Sie passten einem anderen Mädchen.

Ein Jahr später. Ich ertappte mich dabei, den nächsten Fehler in einer Misere endloser Gefühle zu begehen. Ich sträubte mich. Dennoch hielt das nicht lange an, ich verfiel dem Winter. Er taute sich in mein Herz. Es hatte ca. -5 ° Außentemperatur, von der ich absolut gar nichts mehr spürte. Doch diese Naivität hatte den Frühling zu trotz ein Ende..

Wir schreiben das Jahr 2014. Wieder ist es Winter. Ich pflege zu sagen, dass ich in Sachen Liebe wohl zu den „Winterkindern“ gehöre. Der Sommer zeigt mir: Das ist verdammt noch mal deine Zeit, der Winter bringt die Zweisamkeit.

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Diese Stimme, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Diese unfassbar schöne Stimme. Die mich auf den Boden der Tatsachen zurück holte. In der ich hätte einschlafen können, weil sie mich von 180 auf 0 runterbrachte. Eine Art, die mich umhaute. Dennoch folgt zögern, es folgt das „sich nicht sicher sein“. Die Naivität ist mit 20 Jahren anders als mit 16. Sie ist weg. Zu viele Gedanken. Der Verstand setzt sich nach 4 Jahren auch mal in Bewegung.Das Herz schaltet sich kurz ab. Nach 2 Monaten, die Naivität kam zurück, war es zu spät

Gefühl oder Verstand ? Was ist schon richtig ? Sowohl das Eine als auch das Andere kann entweder für immer/länger sein oder in Flammen untergehen. Wer weiß das schon.

2015. Ein Versuch ist es wert. Die Gedanken werden pausiert und die Gefühle aktiviert. Ich wage es, um zu sehen was passiert.

In Liebe…

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Wir sind Profis – Bitte lächeln

Fashion, Lifestyle

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Wir begegnen tagtäglich einer Menge Leute. Menschen, die uns flüchtig begegnen. Die Frau an der Kasse, die meine dm Sachen abrechnet. Der nette Herr vom Hermes Versand, der meistens um 14 Uhr nachmittags kommt und mir meine Päckchen übergibt. Oder die Frau vom Bäcker, der ich fast täglich die leckeren Semmeln und Schinkenhörnchen abkaufe. Und dann gibt es noch diejenigen, die man bewusst kaum wahrnimmt. Ein Lächeln eines kleinen Kindes, das mit seinen Eltern an der Ampel steht. Der junge Mann, der dich kurz anlächelt und binnen 5 Sekunden an dir vorbeigegangen ist. Die Frau mit den kurzen Harren, die genüsslich eine Zigarette raucht, während sie im Auto laut Musik hört.

Wir alle begegnen vielen Menschen am Tag, in deren Persönlichkeit und Alltag wir keinen Einblick haben. Flüchtige Blicke, kurze Momente. Woher wüsste ich, ob die Frau an der Kasse vielleicht Eheprobleme hat. Eventuell verbirgt sich unter meinem Postboten ein Alkoholiker oder das Kind an der Ampel durchlebt die Scheidung seiner Eltern. Ich bin nicht neugierig, will es auch nicht wissen. Denn hinter jedem von uns verbirgt sich bestimmt eine tiefgründigere Geschichte. Schlechte Tage, viele Probleme und ein bisschen Schwäche sind einfach immer mal wieder da. Doch ein kleiner Tipp: Lächle sie weg. Ein Lachen kann manchmal Wunder wirken.

Dreh dich nicht weg, wenn mal wieder alles schief geht, flüchte nicht davor. Lächle dem schlechten Tag ins Gesicht. Zeig ihm, wer die Hosen anhat und wie es auch anders laufen kann und selbst, wenn es nur für einen kurzen Augenblick ist.

Wünsche den Nörglern und Streithähnen des Alltags doch einfach mal lächelnd: Auch einen schönen Tag.

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( // Mantel: H&M // Hut: H&M // Tasche: Deichmann // Kleid (alt): C&A )

Style den Rock, Leichtigkeit für den Frühling

Fashion

Inspiriert durch Gossip Girl und Instagram, habe ich mich dem Thema Röcke auseinandergesetzt und für gut befunden.

Leider waren Röcke für mich immer zu „altbacken“. Damenhaft. Ich habe sie mit dem biederen Büroalltag verbunden oder hatte im Hinterkopf immer nur den kurzen Minirock, den man öfters auf Partys gesehen hat, und fand es nie wirklich alltagstauglich. Außerdem waren die meisten Röcke bei mir nach einiger Zeit nicht mehr an Ort und Stelle. Deshalb griff ich meistens zur Jeans.

Im Endeffekt lag es jedoch nicht am Rock direkt, sondern an der Passform.Genauso wie bei Jeans darf auch der Rock an Taille und Hüfte ruhig ganz eng sitzen, um nicht zu verrutschen. Bei Miniröcken achte ich darauf, dass sie nicht zu anliegend an den Beinen sind. Damit ich den Rock nicht immer nach unten ziehen muss. Das ist nämlich ziemlich nervig. Außerdem sollte er beim Bücken meine Oberschenkel noch bedecken.
Kombination Rock
Aktuell online bei Zara, Zalando und Asos erhältlich 
Den Style in Kombination mit Sneakers und Midirock finde ich besonders schön. Es gibt dem Look ein bisschen Lässigkeit. Dadurch kann man auch einmal ein paar Stunden ohne brennende Füße durch die Stadt laufen. Midi und Maxiröcke sind im Frühling sehr schön zu tragen. Ich kombiniere die etwas weiter geschnittenen Modelle mit einer Bluse, die ich im Rock verschwinden lasse, sodass an der Taille eine Engstelle geschaffen wird.
02-2015-Röcke ohne Kombi
02-2015-Schuh-Kombination
Da ich mit meinen 1,60 m nicht gerade die Größte bin, lassen sich die Röcke nicht ganz individuell kombinieren ohne das man, wie ein Kartoffel Sack aussieht. Deshalb schaffe ich mir Proportionen wie eben die Taille als Engstelle, weil es unten weiter ist. Die Sneakers zu Mini oder Midi Röcken und Pumps sowie High Heels zu Maxi Röcken. Die Strumpfhose zu Mini Röcken mit Stiefelletten im Winter, finde ich auch sehr schön und nehmen ein bisschen das Schubladen Denken des Party-Outfits weg.Selbstverständlich ist das keine MUSS-Kombination. Nur ein paar Anregungen.

Momentan gibt es viele Modelle noch zu günstigen Preisen. Und ein bisschen Leichtigkeit für den Frühling/Sommer können wir doch auch gebrauchen.

Was findet ihr besonders schön: Mini, Midi oder doch Maxi ? 

Atme ein, mach die Augen zu , genieß…

Lifestyle

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Von der S-Bahn los gerannt zum Bahnhof. Schnell in den Zug und weiter zum nächsten Termin. Verdammt, jetzt kommt die auch noch zu spät. Schnell noch zum Bäcker, was zu Essen für unterwegs mitgenommen. Mit dem Kaffee in der Hand, nun schnell zum Zug. Die Hälfte des Kaffees verschüttet. Total gestresst und ein bisschen genervt fährt die DB trotz alledem los. Während der Zugfahrt noch kurz ein paar Freunden geschrieben und Facebook durchstöbert. Nach einer Stunde endlich angekommen. Nur nicht zu spät kommen. Am Besten wäre eine Stunde früher dort sein. Das wird erwartet. Das wird verlangt.

Was für ein Morgen. Die Arbeit lässt nicht viel Pause. In der Mittagszeit gibt die kleine Imbiss Bude gerade mal Zeit für einen kleinen Snack, in Form von Pommes und Cola. Na toll, noch müder. Ein kleines Schläfchen wär jetzt wirklich angebracht. Ist aber nicht gestattet. Es geht weiter wie gewohnt. Das Ergebnis zählt, die Qualität soll stimmen, aber bitte SCHNELL. Höher, weiter, besser, schneller, Roboter-artig…

Endlich zu Hause. Couch. Fernsehen. Schlafmodus.

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Die Zeit rast an uns vorbei, auf der Jagt nach Wissen, Arbeit und Likes. Urlaubstage sind zur Erholung da, so sagen sie. Aber was ist eine Woche schon im Vergleich zu täglichem Stress. Selbst der Urlaub wird zum Dauerstress. Und dabei fängt es schon an mit: Ich packe meinen Koffer und nehme mit..

Ausgleich braucht jeder. Die 30 maxi Tage an Urlaub werden wohl erst einmal nicht erhöht werden. Deshalb schaffe ich mir Puffer. Nutze diese Zeit, die mir bleibt. Meine Zeit. „Freizeit.“ Ich lege abends gelegentlich das Handy zur Seite, um einfach mal nicht erreichbar zu sein. Warum muss ich ständig innerhalb 5 Minuten auf eine SMS in Whatsapp antworten. Wer hat das denn eingeführt? Man fühlt sich durch diverse blaue Häckchen in SMS Chatrooms verpflichtet sofort Rede und Antwort zu stehen. Manchmal möchte einfach nur mit meinem Laptop auf der Couch liegen und mir eine Serie nach der anderen anschauen. Einfach mal abschalten. Das ist erlaubt. Das braucht man.

Wenn die Sonne scheint, sitze ich mit meinen Freundinnen draußen und trinke Kaffee. Ich nehme mir diese Zeit. Und im Zug, Bus etc. hole ich meine Kopfhörer raus. Früher habe ich mich immer und überall aufgeregt, wenn ich kurz mal auf den Bus warten musste. Heute sehe ich das etwas anders. Klar es ist immer noch genauso „öde“ wie damals, aber ich rege mich darüber nicht mehr auf. Ich sehe es als Zeit für mich an.

Also macht ab und zu einfach mal die Augen zu und genießt :) In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen relaxten Montag Abend.

(Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr mich auf meiner Instagram Seite besucht: classy_white_roses)

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the red one

Fashion

Obwohl ich mich schon innerlich auf Frühling eingestellt habe, lässt sich der wohl noch etwas Zeit. Grund genug um sich noch schnell durch den Schlussverkauf zu stöbern. Da die Online-Shops momentan bis zu 70% Rabatt auf die Wintermode anbieten, ergattert man viele schöne Schnäppchen. Leider muss man sich ziemlich beeilen, da vieles schon ausverkauft ist.

Ich habe mir also diesen dunkel-roten Wollmantel von Asos zuschicken lassen. Der Mantel ist total angenehm zu tragen und kratzt überhaupt nicht am Körper, was Wolle eigentlich meistens tut. Er ist innen nicht gefüttert, aber trotzdem für den Übergang sehr schön.

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// Mantel Asos, // Schuhe Tamaris, // Kette H&M, // Oberteil C&A, // Lederhose Asos

http://www.asos.de/New-Look-Kragenloser-Wollmantel/151u8f/?iid=4345862&cid=2110&Rf-200=1&sh=0&pge=0&pgesize=36&sort=-1&clr=Red&totalstyles=58&gridsize=3&mporgp=L05ldy1Mb29rL05ldy1Mb29rLUNvbGxhcmxlc3MtV29vbC1Db2F0L1Byb2Qv

(Simular Mantel Asos)