Beruf unter Beobachtung – Wo soll die Reise hingehen?

Lifestyle

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Ich sehe auf die Uhr. 23:06 Uhr. 

In genau einer Stunde werde ich 21. Wieder ein Jahr mehr auf dem Konto. Ein Jahr, in dem ich viel vorhabe. Ich möchte mit euch zusammen, das hier zu etwas Großem machen. Ich möchte noch viele mehr auf classywhiteroses begeistern. Wie schnell die Zeit vergeht. Wahnsinn. Schon fast ein halbes Jahr blogge ich nun hier meine Erfahrungen und teile meine Liebe zur Mode. Und ich danke euch so sehr für diese Unterstützung.

21 Jahre also und um ehrlich zu sein, bisher habe ich mir nie so viele Gedanken darüber gemacht, wie mein Leben mal verlaufen sollte. Ich passte mich der Gesellschaft an. Hauptsache ich hatte den Schulabschluss in der Tasche und danach „irgendeinen“ Job.

Über mehr, habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Ich machte das, was alle machten. Zur Schule gehen, die Prüfungen absolvieren, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche meistern – um schließlich einen Job zu ergattern, in dem ich mein Leben lang „verweile“. Und genau dieses „verweilen“ habe ich mir damals nicht genug zu Herzen genommen. Die Tatsache eine Arbeit bis ins hohe Rentenalter hinaus zu bewältigen, lässt Geld doch belanglos erscheinen, sollte die Freude dabei untergehen.

Und mit Freude meine ich nicht, jeden Tag unbedingt mit einem Lächeln zur Arbeit zu gehen. Denn jedem stinkt der Montag und jeder hat mal schlechte Tage und wünscht sich viel zu viel Urlaub. Mit Freude meine ich, dass man letzten Endes eine Arbeit gefunden hat, die motiviert. Eine Arbeit, welche meiner Gesundheit nichts abverlangt.  Selbst wenn das nicht der Fall ist, sollte die Arbeit zumindest eines sein: ein gutes Miteinander. Ein Kollegium, das freundlich miteinander umgeht. -„Die Zimtzicke und mürrischer Kollege“-Ausnahme gibt es wohl meistens bis immer. Aber für mich kann ich sagen: Ich lege meine Prioritäten anders. Geld spielt dabei nur die zweite Rolle.

„Ein Job der zur Konsequenz die Angst mit sich trägt, ist alles Geld der Welt nicht wert.“

Ein paar Tipps zur Jobauswahl:  Nehmt euch Zeit. Überlegt, was euch gefällt.

Dem Einen liegt Kreativität, dem Anderen Zahlen, Daten, Fakten. Teamplayer? Oder seid ihr alleine konzentrierter. Wie weit darf die Arbeitsstelle entfernt sein?  Usw.  Erst danach sollte die Frage kommen: Wie viel Geld möchte ich verdienen?

Und wenn ihr euch damit auseinandergesetzt habt, dann setzt Ziele. Kleine. Alles beginnt mal klein. Schritt für Schritt. Aber realistisch. Millionär wird keiner in einem Jahr;).

Auch ich beginne damit. Die Gründung des Blogs war eine spontane Idee und ist momentan ziemlich durchgeplant.“ Ich möchte wachsen“. Ein Spruch, der lange Jahre gezielt an mir vorbei gelaufen ist. Gute Schulnoten? Ach was,  Hauptsache ich komme durch. Eine Arbeitsstelle? Ja wie gutes Klima, ich möchte 2200 € netto auf die Hand.

Nein. Für mich ist das der falsche Weg. Natürlich sollte man den monatlichen Verdienst nicht verdrängen. Mir ist bewusst, dass man einen gewissen Betrag zum Leben braucht und einen gewissen Freibetrag für sich als Luxus haben möchte. Doch nehmen wir für ein wohliges Arbeitsklima, Spaß an der Arbeit und nicht zu vergessen der eigenen Gesundheit nicht gerne auch ein paar Euro weniger in Kauf.

Eine sehr persönliche Empfehlung von mir: sobald man das Gefühl bekommt in Arbeit zu ersticken, nachts keinen Schlaf findet, nervös wird, Angst bekommt, beruhigende Mittel nimmt die einem den Arbeitsalltag erleichtern sollen – HÖRT AUF!

Es gibt beruflich unzählige Möglichkeiten, die uns offen gelegt werden. Wir müssen uns nur damit beschäftigen. Nicht tatenlos sein. Dinge anpacken, dran bleiben, sich selbst näher kennen lernen, um zu wissen, was man will. Arbeit nimmt unser Leben komplett in Anspruch. Wir haben also ein Recht darauf uns damit etwas GUTES zu tun.

Die letzten 5 Minuten (Uhrzeit: 23:55 Uhr) mit 20 Jahren, möchte ich euch nochmals Danke sagen. Für ein halbes Jahr, dass mir gezeigt hat, welche positive Richtung mein Leben einschlagen kann.

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Herz über Kopf…

Lifestyle

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Ich erinnere mich sehr gut, wie es ist auf dieser Wolke. Gepaart mit der rosaroten Brille, die ich mit stolz trug. Die Gefühle waren schwerelos. Es war wie in Trance. Man hätte mir die schlimmsten Dinge erzählen können und ich hätte darüber geschmunzelt. Ich stürzte mich hinein, voller Leichtsinn, ohne darüber nachzudenken. Das Herz spielt eine Musik, die der Verstand nicht versteht. Ich ließ es zu. Es war wunderschön, neu, wie das teuerste Paar Schuhe im SchrankNoch ungetragen, ausprobiert und für gut befunden. Anschließend nie mehr hergegeben. Doch irgendwann verlieren auch die schönsten Schuhe an Glanz. Es war 2010. Frühling. Es war wundervoll, in jeder Art und Weise. Das heißt, bis ich die Brille abgelegt habe. Ich hatte es ausprobiert. Die Schuhe haben nicht gepasst. Sie passten einem anderen Mädchen.

Ein Jahr später. Ich ertappte mich dabei, den nächsten Fehler in einer Misere endloser Gefühle zu begehen. Ich sträubte mich. Dennoch hielt das nicht lange an, ich verfiel dem Winter. Er taute sich in mein Herz. Es hatte ca. -5 ° Außentemperatur, von der ich absolut gar nichts mehr spürte. Doch diese Naivität hatte den Frühling zu trotz ein Ende..

Wir schreiben das Jahr 2014. Wieder ist es Winter. Ich pflege zu sagen, dass ich in Sachen Liebe wohl zu den „Winterkindern“ gehöre. Der Sommer zeigt mir: Das ist verdammt noch mal deine Zeit, der Winter bringt die Zweisamkeit.

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Diese Stimme, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Diese unfassbar schöne Stimme. Die mich auf den Boden der Tatsachen zurück holte. In der ich hätte einschlafen können, weil sie mich von 180 auf 0 runterbrachte. Eine Art, die mich umhaute. Dennoch folgt zögern, es folgt das „sich nicht sicher sein“. Die Naivität ist mit 20 Jahren anders als mit 16. Sie ist weg. Zu viele Gedanken. Der Verstand setzt sich nach 4 Jahren auch mal in Bewegung.Das Herz schaltet sich kurz ab. Nach 2 Monaten, die Naivität kam zurück, war es zu spät

Gefühl oder Verstand ? Was ist schon richtig ? Sowohl das Eine als auch das Andere kann entweder für immer/länger sein oder in Flammen untergehen. Wer weiß das schon.

2015. Ein Versuch ist es wert. Die Gedanken werden pausiert und die Gefühle aktiviert. Ich wage es, um zu sehen was passiert.

In Liebe…

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Wir sind Profis – Bitte lächeln

Fashion, Lifestyle

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Wir begegnen tagtäglich einer Menge Leute. Menschen, die uns flüchtig begegnen. Die Frau an der Kasse, die meine dm Sachen abrechnet. Der nette Herr vom Hermes Versand, der meistens um 14 Uhr nachmittags kommt und mir meine Päckchen übergibt. Oder die Frau vom Bäcker, der ich fast täglich die leckeren Semmeln und Schinkenhörnchen abkaufe. Und dann gibt es noch diejenigen, die man bewusst kaum wahrnimmt. Ein Lächeln eines kleinen Kindes, das mit seinen Eltern an der Ampel steht. Der junge Mann, der dich kurz anlächelt und binnen 5 Sekunden an dir vorbeigegangen ist. Die Frau mit den kurzen Harren, die genüsslich eine Zigarette raucht, während sie im Auto laut Musik hört.

Wir alle begegnen vielen Menschen am Tag, in deren Persönlichkeit und Alltag wir keinen Einblick haben. Flüchtige Blicke, kurze Momente. Woher wüsste ich, ob die Frau an der Kasse vielleicht Eheprobleme hat. Eventuell verbirgt sich unter meinem Postboten ein Alkoholiker oder das Kind an der Ampel durchlebt die Scheidung seiner Eltern. Ich bin nicht neugierig, will es auch nicht wissen. Denn hinter jedem von uns verbirgt sich bestimmt eine tiefgründigere Geschichte. Schlechte Tage, viele Probleme und ein bisschen Schwäche sind einfach immer mal wieder da. Doch ein kleiner Tipp: Lächle sie weg. Ein Lachen kann manchmal Wunder wirken.

Dreh dich nicht weg, wenn mal wieder alles schief geht, flüchte nicht davor. Lächle dem schlechten Tag ins Gesicht. Zeig ihm, wer die Hosen anhat und wie es auch anders laufen kann und selbst, wenn es nur für einen kurzen Augenblick ist.

Wünsche den Nörglern und Streithähnen des Alltags doch einfach mal lächelnd: Auch einen schönen Tag.

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( // Mantel: H&M // Hut: H&M // Tasche: Deichmann // Kleid (alt): C&A )

Atme ein, mach die Augen zu , genieß…

Lifestyle

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Von der S-Bahn los gerannt zum Bahnhof. Schnell in den Zug und weiter zum nächsten Termin. Verdammt, jetzt kommt die auch noch zu spät. Schnell noch zum Bäcker, was zu Essen für unterwegs mitgenommen. Mit dem Kaffee in der Hand, nun schnell zum Zug. Die Hälfte des Kaffees verschüttet. Total gestresst und ein bisschen genervt fährt die DB trotz alledem los. Während der Zugfahrt noch kurz ein paar Freunden geschrieben und Facebook durchstöbert. Nach einer Stunde endlich angekommen. Nur nicht zu spät kommen. Am Besten wäre eine Stunde früher dort sein. Das wird erwartet. Das wird verlangt.

Was für ein Morgen. Die Arbeit lässt nicht viel Pause. In der Mittagszeit gibt die kleine Imbiss Bude gerade mal Zeit für einen kleinen Snack, in Form von Pommes und Cola. Na toll, noch müder. Ein kleines Schläfchen wär jetzt wirklich angebracht. Ist aber nicht gestattet. Es geht weiter wie gewohnt. Das Ergebnis zählt, die Qualität soll stimmen, aber bitte SCHNELL. Höher, weiter, besser, schneller, Roboter-artig…

Endlich zu Hause. Couch. Fernsehen. Schlafmodus.

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Die Zeit rast an uns vorbei, auf der Jagt nach Wissen, Arbeit und Likes. Urlaubstage sind zur Erholung da, so sagen sie. Aber was ist eine Woche schon im Vergleich zu täglichem Stress. Selbst der Urlaub wird zum Dauerstress. Und dabei fängt es schon an mit: Ich packe meinen Koffer und nehme mit..

Ausgleich braucht jeder. Die 30 maxi Tage an Urlaub werden wohl erst einmal nicht erhöht werden. Deshalb schaffe ich mir Puffer. Nutze diese Zeit, die mir bleibt. Meine Zeit. „Freizeit.“ Ich lege abends gelegentlich das Handy zur Seite, um einfach mal nicht erreichbar zu sein. Warum muss ich ständig innerhalb 5 Minuten auf eine SMS in Whatsapp antworten. Wer hat das denn eingeführt? Man fühlt sich durch diverse blaue Häckchen in SMS Chatrooms verpflichtet sofort Rede und Antwort zu stehen. Manchmal möchte einfach nur mit meinem Laptop auf der Couch liegen und mir eine Serie nach der anderen anschauen. Einfach mal abschalten. Das ist erlaubt. Das braucht man.

Wenn die Sonne scheint, sitze ich mit meinen Freundinnen draußen und trinke Kaffee. Ich nehme mir diese Zeit. Und im Zug, Bus etc. hole ich meine Kopfhörer raus. Früher habe ich mich immer und überall aufgeregt, wenn ich kurz mal auf den Bus warten musste. Heute sehe ich das etwas anders. Klar es ist immer noch genauso „öde“ wie damals, aber ich rege mich darüber nicht mehr auf. Ich sehe es als Zeit für mich an.

Also macht ab und zu einfach mal die Augen zu und genießt :) In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen relaxten Montag Abend.

(Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr mich auf meiner Instagram Seite besucht: classy_white_roses)

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Irrgarten

Lifestyle

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Verloren in der Vergangenheit?

Wie kommt man raus, wenn sie droht dich einzuholen? Kann mich nicht wehren. Dinge geschehen nun mal. Lass ich sie in das hier und jetzt?

Es ist doch nicht ohne Grund vorbei. Ich kann Geschehenes nicht rückgängig machen. Ich kann es nicht zu meinen Gunsten verändern. Will ich wirklich eine Zukunft aufbauen, mit etwas, das schon längst abgeschlossen ist? Ich werde in diesen Alltagstrott geraten. Der Reiz daran ist doch schon längst verflogen. Es ist fast so, als wenn ich in der Schule sitzen geblieben wäre, und die 9. Klasse noch einmal wiederholen müsste. Der gleiche Stoff, die fast identischen Klausuren. Nichts daran könnte mich weiterbringen. Ich wiederhole den ganzen Mist nur noch einmal.

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Was also ist es, das festhält? Ängste? Kontrolle? Erinnerungen? Gewohnheit? Ich möchte mich einfach fallen lassen. Stattdessen stecke ich wie im Treibsand fest. Ich suche nach positiven Aspekten, doch bin wie blockiert. Falsch und richtig gibt es nicht. Dieses falsch oder richtig, stellt sich später erst heraus. Diejenigen, die es meinen zu erkennen, halten sich mit ihren Meinungen zurück. Sie sehen das Verderben kommen, aber halten inne. Sie möchten nicht mit den Schuhen im Dreck stecken bleiben.

Ich fühle mich wie der Messie, der nichts wegwerfen kann. Verloren in meinem eigenen Irrgarten. Letztlich lasse ich die Vergangenheit herein.Gebe diese 2. Chance. Ich öffne ihr die Tür und begrüße sie mit einem: Herzlich willkommen!

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Zwischen Hooligans und High-Heels, Anstandsdame auf Umwegen. Rechte hat jeder!

Lifestyle

Es ist doch so, dass sich Mädchen benehmen müssen. Es wird von ihren Eltern erwartet, dass sie sich angemessen kleiden und lernen.

Es ist doch so, dass eine Party für eine Frau nie zu einer „Absturz Nacht“ werden sollte, weil sie weiß, dass jeder am Morgen danach über sie tratschen würde. Und ebenso wäre es fatal, seine Partner im Dauerlauf zu wechseln, ohne dabei den Respekt der Leute nicht zu verlieren.

Es ist doch so, dass die klassische Frau das Abendessen vorbereiten sollte, bis der Ehemann von der Arbeit nach Hause kommt. Und währenddessen er isst, sollte sie die Wäsche waschen. Nach her, wenn er beschließt, sich einen gemütlichen Abend mit ein paar Bier vor dem Fernseher zu machen, ist es vorgesehen, die Kinder schlafen zu legen.

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Und sind es nicht die Vorstellungen, die jedermann von einer klassischen Frau hat, die wir instinktiv im Hinterkopf behalten. Sind es nicht die Wörter: Das schickt sich nicht für eine Frau, du hast dich zu benehmen, noch jene, die von früher auf uns herab prallen. Haben wir überhaupt die Freiheit unsere Meinung zu vertreten? Gleichberechtigung?

In Deutschland hat sich die Gleichberechtigung gut entwickelt. Dennoch ist sie noch nicht ganz angekommen. Die Einstellung des Staates auf die Gehaltsvergütung einer Frau ist niedriger als die eines Mannes. Vielleicht ist es berechtigt, vielleicht können wir gegen diese Moral gar nichts machen, vielleicht aber, nehmen wir das Ganze viel zu leicht hin. Es war undenkbar das eine Frau einen Männerberuf ausübt. Doch dennoch arbeiten heute viele Frauen in einer KFZ-Werkstatt oder sind bei der Polizei angestellt. Es ist ein Thema, bei dem viele Diskussionen aufkommen können.

Es ist so als wäre es vorgesehen, das Frauen sich eben aus gewissen Situationen zurückziehen sollen. Frauen beim Fußball? Beim Eishockey?Das geht gar nicht, ODER? Mein kleines Mädchen zwischen Polizei, Bier und Hooligans. Warum geht sie nicht zum Ballett? Ironischerweise haben wir eine Frau als Bundeskanzlerin. Eine Frau, die unser jammerndes, steifes, an Regeln festgeklammertes Deutschland regiert. Wir leben im 20. Jahrhundert und über die Jahre hat sich schon vieles geändert. Die einzelnen Generationen bleiben jedoch in ihren Gewohnheiten und Vorstellungen stecken, statt sich der Zeit anzupassen.

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Keine Frage, es ist schon in Ordnung die Anstandsdame im Hinterkopf zu behalten. Ich rede nicht davon, dass man alle Regeln brechen sollte und sich im Gefängnis wieder findet. Nein, was ich meine ist, ich sollte mich keinen Blicken aussetzen müssen, wenn ich mal über die Stränge schlage.Auch eine Frau hat das Recht auf schlechte Tage, sie hat das Recht Fehler zu machen, ohne der Tratsch der Gesellschaft zu werden. Und davon abgesehen hat jeder das Recht auf Meinungsfreiheit!
Es wird sich im Laufe der Zeit, genauso wie bis jetzt, noch vieles ändern, entwickeln und neu gestalten. Ich hoffe, dass vor allem beim Thema Gleichberechtigung in den Entwicklungsländern und kulturell anderen Ländern, bald was verändern wird. Denn dort haben Frauen wenig, bis gar keine Rechte. Um nicht zu sagen, es spielt dort keine Rolle. Es ist wirklich schade das so etwas in der heutigen Zeit, wo technisch und wirtschaftlich so vieles vorangegangen ist, es immer noch Länder gibt, in denen es nicht so ist.
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Ist es diese Idylle , die mich hält…

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Ich sehnte mich nach den Städten dieser Welt, nach dem Lärm der Straßenbahnen, nach Fast Food und chinesischen Restaurants und nach Menschen, die sich auf den Straßen wie Ameisen tummeln. Ich wollte diese kleine süße Altbauwohnung mit Stuck an den Wänden. In der mein Echtholzboden knirscht, wenn ich vom Wohnzimmer ins Bad gehe. Ich hatte vor jeden Tag, bevor ich zu Arbeit gehe, in einem Starbucks meinen Cappuccino zu trinken.

 

Ja, liebend gerne wollte ich vor ca. einem Jahr wegziehen, doch dennoch bin ich hier. In dieser Idylle, die mich umgibt. Die Landschaft eingebettet im weißen Schnee und umgeben von tiefen, durchgehenden Wäldern. Damals hatte ich das Gefühl, ich verpasste die Chance etwas zu erleben. Dort wo sich das Leben abspielt.

Dennoch wage ich den Sprung nicht, nach München oder Berlin zu ziehen. Es kommt mir vor wie das Ende der Welt, wenn ich Berlin sage. Ich liebe diese Stadt, aber es ist ein großer Schritt und jetzt weiß ich, dass ich mir dafür Zeit nehmen kann und muss. Ich bin erst 20 Jahre alt und  hab noch ein bisschen Zeit mir darüber Gedanken zu machen. Wenn sich die passende Gelegenheit ergibt, werde ich sie bestimmt nutzen.

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Aber jetzt im Moment, ist es gut so wie es ist. Flossenbürg! Auch wenn es klein ist, fast niemand weiß, wo genau das liegt und jeder hier jeden kennt, doch genau deshalb ist es wunderschön.

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2014 im Rückblick

Lifestyle
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Es ist irgendwie gar nicht zu fassen, dass dieses Jahr heute schon wieder zu Ende geht. Wenn ich an das Jahr 2013 zurückdenke und es in Worte fassen müsste, würde ich sagen: Klasse Jahr! Es hat alles mitgebracht, was ich wollte. Und genau so wollte ich auch in 2014 übergehen. Was naja, erstmal auch ganz gut geklappt hat.
Im Januar hatte ich noch die Euphorie vom Dezember 2013. Ich hatte mir Ziele gesetzt. Habe meine Ausbildung beendet und war glücklich. Im Frühjahr kam ich jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Die viel zu hoch gesetzten Ziele zerfielen im März zu Staub. Ich lies mich jedoch nicht demotivieren. Und stürzte mich voller Tatendrang in die Arbeit. Es lief alles Pi mal Daumen ganz gut.
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Dann kam der Sommer..
Das Wetter war eher trüb, genauso wie meine Stimmung. Mir ist klar, dass man nicht immer im siebten Himmel schweben kann und alles rund läuft. Die Welt ist nun mal nicht so, dass man 24 Stunden am Tag in purem Glück schwebt und alles rosarot sieht. Doch plötzlich kam eines zum anderen. Da war dieser Job, der mir nicht gefiel. Ich verlor mich im Stress, alles perfekt machen zu wollen, was gar nicht zu mir passt, weil ich eigentlich nicht sagen kann, dass ich in irgendeiner weiße perfektionistisch bin. Außerdem lief privat auch nicht alles rund. Es war als würde ich mir selbst im Weg stehen. Ich habe mir immer wieder Vorwürfe gemacht. Selbstzweifel bekommen.
Versunken im Chaos. Ich habe in dieser Zeit viel abgenommen, war Dauer-Müde und zu meinen Mitmenschen eher kühl und abweisend. Ich lebte von Freitag zu Freitag. Von Wochenende zu Wochenende. Die Wochenenden, waren die Zeit, in der meine Freunde alles wettmachten.
Die einzigen paar schönen Sommertage, die uns geschenkt wurden, machte ich gute Miene zum bösen Spiel. Am liebsten hätte ich meine sieben Sachen gepackt und wär weit weggeflogen. Irgendwo an den Strand, wo es warm ist, und die Sonne mich jeden Tag anlacht. Ich hätte meinen Liegestuhl ausgepackt und meinen Cocktail geschlürft.
Doch auch der „mieseste“ Sommer hat einmal ein Ende. Es wurde Herbst. Die Blätter verfärbten sich, die Sonne im Spätsommer kam zum Vorschein und als wäre nichts gewesen, war ich wieder da. In alter Frische. Als hätte mir irgendjemand den Schalter umgelegt.
Ende Oktober gründete ich diesen Blog, weil ich etwas machen wollte, dass mir Spaß macht und mein eigenes Ding ist. Es stand ganz am Anfang und ich weiß noch, dass mir zunächst die Ideen fehlten.
Im Winter war ich dann gewappnet gegen alles. Ich hatte meine besten Freunde an meiner Seite und wieder Zeit für Hobbys. Ich bin gespannt auf das Jahr 2015. Ich nehme es auf mich, mit allem, was kommt. Abschließend kann ich zu diesem Jahr nur sagen: Es war nicht der sonnigste Sommer, aber jetzt ist alles gut, wie es ist.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch.

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//Oberteil Bershka, //Schuhe Deichmann, //Hose Asos

Meine kleine perfekte Instagram Welt

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Wenn ich mein Leben in Instagram leben würde,…

…wäre mein Frühstück dann immer hübsch verziert ? Würde ich mich dann nur von Obst ernähren? Hätte ich jeden Tag schöne frische Rosen auf meinem Tisch? Oder würde nur vom feinsten Porzellan essen?  Wäre Sport dann ein Fotoshooting? Und Michael Kors mein persönlicher Trendsetter ? Wäre weiß meine Lieblingsfarbe?

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Ist es nun echt schon soweit, dass ich eine schöne Umgebung, den Sonnenaufgang oder einen Ausflug mit meinen Freunden mit Instagram verbinde? Naja um ehrlich zu sein: Ja! 

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Ich sehe etwas Schönes und möchte es mit euch teilen. Die ganze Welt kann sehen, wie ich im Starbucks meinen Schoko-Cookie esse und mit den Hashtags #Starbucks #love #photooftheday’s #followme #beautiful #day #enjoy

der Welt vorgaukel, wie atemberaubend gerade mein Cookie schmeckt. Und wenn meine kleine Welt mal nicht so hübsch ausschaut, ist es auch nicht dramatisch, dann leg ich eben einen Filter drüber. Herzlich Willkommen in dieser Generation. Es ist nicht traurig, oder zu verurteilen, wenn man Menschen etwas mitteilen möchte. Ich hatte auch eine Freundin, die sich dachte, warum haben Menschen soviel Mitteilungsbedürfnis. Das Ende der Geschichte: Jetzt ist sie selber begeistert von Instagram.

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Soziale Netzwerke sind am Boomen. Wir knipsen wild drauf los, und teilen unsere Momente mit der Welt. Wie leicht das doch ist. Die Smartphone Kamera von vorne, war der Selfie-Burner der Neuzeit. Meine Kamera verbinde ich mit meinem Handy, sodass ich mir alle Fotos ganz leicht in mein Album auf das Smartphone packen kann und in Instagram online stelle. W-lan macht es möglich. Unfassbar, wie die Technik sich der Bequemlichkeit des Menschen angepasst hat.
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Was in Facebook noch als „Freund“ bezeichnet wird, ist in Instagram mein Follower. Mein Follower aus Amerika, Indien, Australien, Norwegen, der nicht meine Sprache spricht, was aber auch total egal ist. Es zählen nur die Momentaufnahmen, deine Bilder. Eigentlich ist es mein eigenes. kleines Fotoalbum, das ich immer mal wieder anschauen kann.
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Ich liebe es, mir anzuschauen, was, wer, wo, gerade macht. Lustig finde ich die Kommentare älterer Generationen: Triff dich doch lieber mal wieder mit deiner Freundin im Kaffee, die trifft man nicht im Internet und überhaupt, sei nicht so neugierig. Sei nicht so neugierig? Darauf würde ich am liebsten Antworten: Das ist der Zweck der Sache, du willst die Menschen neugierig machen. Und was die Sache mit der Freundin angeht? Die sitzt eben nun einmal grade im Kaffee und postet Ihren Latte Macchiato. Ich könnte schon dazukommen, aber dann müsste sie mich ja wieder markieren.
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Nein Spaß beiseite. Ich denke jeder von uns trifft sich mit seinen Freunden natürlich auch noch in der Realität. Und seien wir doch mal ehrlich. Wäre es ohne unsere geliebten sozialen Netzwerke mit all den Skandalen, den süßen Texten und speziellen Fotos nicht auch etwas langweilig;)..

 

zart und zerbrechlich kann taffer nicht sein…

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Ich bin ein einziges Klischee. Eine Fassade hinter meinem Inneren. Wir urteilen nach dem was wir sehen ehe wir es kennen.“das Auge isst mit“.Wenn man das auf Personen bezieht, so bin im Blickwinkel „Blond“. Knall auf Fall wirst du abgestempelt: Du bist jetzt die Tussi, oder die kleine zarte, zerbrechliche, die es nicht weit bringen wird. Die Süße, die kleine verwöhnte Prinzessin, die sich irgendwann Schönheits-OPs unterziehen wird, das „Barbiegirl“.

Du wirst in eine Schublade gesteckt, bevor du dich mit deinem Charakter ins rechte Licht rückst. Deshalb schwimmen viele gegen den Strom. Diesen Mainstream. Auf der Flucht nach Klischees und der Anerkennung nach dem eigentlichen „Ich“.

Meinung prägt. Vor allem die anderer. Sie setzt sich in uns fest wie das Eis am Teer. Das Eis muss schmelzen. Die Meinung von sich selbst sollte die von anderen überwiegen. Was ich damit sagen will? Akzeptiert man sich nicht selbst, so ist es schnell passiert, dass du zu einem Sklaven geworden bist, der sich nach dem richtet, was von anderen erwartet wird. Selbstwertgefühl ist wichtig.
Wenn ich zurückblicke, habe auch ich mich als Knecht untergeordnet.Unter jenen die Stärke bewiesen haben. Unter jeden, die das hatten, was ich nach Erwartungen anderer nicht zeigen konnte. Die Zeit belehrt uns etwas Besseren. Sie sagt uns: Hey, ich bleibe nicht stehen? Also bleibst du in deinem tristen Dasein stecken, während ich weiter ticke, oder willst du mit mir gehen, älter werden, reifer werden, zwar zart dennoch taff, zwar süß dennoch bitter, zwar klein aber im Herzen ganz groß.
Ich gehe an diese Grenze und sehe,  bis wie weit ich sie überschreiten kann. Wie weit kann ich gehen, bis ich die bin, die ich sein will?
Ich gehe mit und werde ihnen sagen wollen: Zart und zerbrechlich kann taffer nicht sein… 
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